Donnerstag, 21. Februar 2013

Eine Insel mit schönen Dingen

Wein, Kunst und Oldtimer - das sind nur einige der schönen Dinge, die auf der Berliner Insel Eiswerder ab dem Frühjahr 2015 erlebbar werden. Auf 18 000 Qudratmetern entsteht unter der Regie der Meilenwerg AG ein Forum für Liebhaber von Oldtimern, historischen Booten in einem neuen, kleinen Yachthafen und eben auch anderer schöner Dinge.



Die zum Bezirk Spandau gehörende Insel Eiswerder, ein ehemaliger Militärstandortmit Pulverfabrik und Geschützgießerei, blieb bisher vom Bauboom verschont. So sind die historischen Industriegebäude noch gut erhalten und bieten damit eine ideale Voraussetzung für ein weiteres Meilenwerk. Das Konzept existiert bereits seit 1998. Martin Halder, CEO der Meilenwerk AG, entwickelte es als klassische Immobilieninvestition. Neben dem Standort Stuttgart befinden sich derzeit zwei weitere im Bau, bzw. in der Planung: in Horgen am Zürichsee und in Hamburg-Hammerbrook.

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Die Südhälfte der 140 000 Quadratmeter großen Insel wird einen neuen Gebäudekomplex mit Hotel erhalten. In den denkmalgeschützten Gebäuden entstehen Wohnungen und Künstlerateliers. Der Focus der Nutzung liegt jedoch auf der Beherbergung automobilen Kulturguts und dessen Erhaltung. Werkstätten, spezielle Manufakturen, Handelsbetriebe und eine kleine Marina mit Zugbrücke werden den bisher noch recht verschlafen wirkenden Ort zu neuem Leben erwecken.

Carsten-Michael Röding, Bezirksstadtrat aus Spandau, unterstützt das Projekt: "Das Meilenwerk wird ein wichtiger Meilenstein der Entwicklung Berlins und Spandaus und eine touristische Attraktion für die gesamte Region sein."

Text: Renate Freiling
Fotos: Meilenwerk AG

Donnerstag, 7. Februar 2013

Das Auge geht spazieren


Metamorphosen, Lebensart und Phantasien - über 30 Fotografen vereinigen in ihrer eigenen Bildsprache die Themen Umwelt und Mobilität. Die dabei entstandenen Fotos sind jetzt unter dem Titel "Spurwechsel" im Automobil Forum in Berlin zu sehen. Der von den Marken der Volkswagen AG genutzte Gebäudekomplex an der Ecke Unter den Linden/Friedrichstraße bietet den mehr als 80 Fotos eine würdige Umgebung.


Die Fotografien spiegeln unterschiedliche Auffassungen wider: Sie halten Momente kindlicher Spielerei fest, zeigen den Menschen in seinem Traum von Mobilität, stellen den Umgang mit der Natur der stets noch wachsenden Industrialisierung kritisch gegenüber. Der Begriff "Spurwechsel" erfährt dabei seine eigene Bedeutung. Die zumeist künstlerisch anmutenden Bilder kann der Betrachter einerseits als Reflektion der sich wandelnden Mobilität verstehen; andererseits zeigen sie ihm auf, welche Gewohnheiten, aber auch Entscheidungsmöglichkeiten hinsichtlich der Mobilität ihm selbst innewohnen.

Kurator ist Klaus Tietge von der "Erlebniswelt Fotografie Zingst". Der Erholgungsort an der Ostsee ist in der Fotografenszene bekannt durch sein jährlich stattfindendes Umweltfotografie-Festival "horizonte zingt", aus dem die meisten der Fotos hervorgingen.

Sehenswert ist die Ausstellung allemal. Wer in Mitte unterwegs ist, sollte sich einen Spaziergang durch die farbenfroh aufgereihten und inspirierenden Fotos gönnen. Noch bis zum 17. März 2013 im Untergeschoss des Volkswagen Automobil Forum, Unter den Linden 21. Der Eintritt ist kostenlos.